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Vermögensnachfolge und Erbrecht

  • Gestaltung von Testamenten
  • Fragen der Erbfolge
  • Fragen des Pflichtteilsrechts
  • Fragen der Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften
  • Fragen der Abwehr von Ansprüchen gegen den Nachlass und Vermeidung
    der persönlichen Haftung des Erben vor Nachlassverbindlichkeiten
  • Fragen der Testamentsvollstreckung
  • Erb- und Vermögensnachfolgeregelungen

Vermögensnachfolgeregelungen zu Lebzeiten oft sinnvoll

 

Aus vielen Gründen kann es sinnvoll sein, schon zu Lebzeiten des späteren Erblassers über Teile des Vermögens zu verfügen. Etwa aus steuerlichen Gründen wonach zum Beispiel jedes Kind alle zehn Jahre bis zu 400.000 € erhalten kann, ohne dass eine Schenkungssteuer anfällt. Auch etwaige Pflichtteilsansprüche eines Berechtigten können durch lebzeitige Vermögensübertragung reduziert werden. Bei Unternehmen kann es sinnvoll sein, dies schon zu Lebzeiten zu an einen geeigneten Nachfolger zu übergeben. Das sichert oft eine problemlose Fortführung des Unternehmens.

 

Ich berate Sie umfassend, ob diese Optionen für Sie sinnvoll sind und setze sie gegebenenfalls um.

Gute Gründe ein Testament zu schreiben und Fehler zu vermeiden

 

Wenn kein Testament verfasst wurde, ein Testament unwirksam ist, oder nur ein Teil des Nachlasses im Testament geregelt wurde, bestimmt die gesetzliche Erbfolge über das Schicksal der Erbschaft. Diese gesetzliche Erbfolge ist nicht immer für jeden sinnvoll. Besondere Lebenssituationen können es erfordern ein individuelles Testament zu verfassen.

 

Mit einem Testament kann der Erblasser, abgestimmt auf die jeweiligen besonderen Bedürfnisse von der gesetzlichen Erbfolge abweichen und seine persönliche Lebensleistung nach seinen Wünschen über seinen Tod hinaus transportieren, etwa um unerwünschte Erbengemeinschaften zu verhindern, oder bestimmte Personen zu favorisieren.

 

Mit meinem Fachwissen, als Fachanwalt für Erbrecht und meiner langjährigen Erfahrung in Belangen der Vermögensnachfolge und des Erbrechts, bespreche ich mit Ihnen ausführlich die Sinnhaftigkeit Ihrer Wünsche in Bezug auf Ihre individuelle Lebenssituation.

Individuelle Rechtsberatung und Gestaltung von Testamenten

 

Wenn Ihre Wünsche feststehen, übersetze ich dann die gemeinsam erarbeiteten Vorstellungen in die juristisch notwendige Form, so dass Ihr letzter Wille klar und eindeutig formuliert ist und alle Formalien eingehalten sind.

Nach dem Erbfall unterstütze ich Sie Ihren Pflichtteilsanspruch erfolgreich einzufordern oder abzuwehren

 

Der Pflichtteil steht in der Regel demjenigen zu, der zum Kreis der gesetzlichen Erben gehört und von der gesetzlichen Erbfolge, z.B. durch Enterbung ausgeschlossen ist. Er ist immer ein Geldanspruch und beträgt die Hälfte des jeweiligen gesetzlichen Erbteils. Das Gesetz bestimmt den Kreis der Pflichtteilsberechtigten. Ehegatten, Abkömmlinge und unter bestimmten Voraussetzungen Eltern des Erblassers sind pflichtteilsberechtigt.

 

Ihren Pflichtteilsanspruch richtig zu berechnen und durchzusetzen, oder unberechtigte Ansprüche erfolgreich abzuwehren ist eine diffizile Aufgabe. Ich unterstütze Sie dabei mit meiner langjährigen Erfahrung.

Erbengemeinschaft vermeiden oder auseinandersetzen

 

Eine Erbengemeinschaft, also eine Zwangsgemeinschaft von Personen, die u.U. nichts miteinander zu tun haben, oder schon im Vorfeld unterschiedliche Vorstellungen in Bezug auf das Erbe haben, birgt in vielen Fällen extremes Konfliktpotenzial, da die Erbengemeinschaft nur „mit einer Stimme sprechen“ kann . Konflikte zwischen den Miterben können vermieden werden, wenn im Vorfeld eine Erbengemeinschaft durch entsprechende rechtliche Gestaltung, etwa eine Familiengesellschaft, nicht zustande kommt.

 

Sollten im Vorfeld keine qualifizierten Maßnahmen getroffen worden sein, um eine Erbengemeinschaft zu vermeiden, oder sie zumindest handlungsfähig zu halten, begleite ich Sie auch bei der Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft, damit Sie den Ihnen gebührenden Anteil an dem Nachlass geltend machen können und auch erhalten.

Abwehr von Ansprüchen gegen den Nachlass und Vermeidung einer persönlichen Haftung

 

Eine Erbschaft anzunehmen bedeutet auch für alle noch ausstehenden Verbindlichkeiten des Erblassers, auch mit Ihrem Privatvermögen aufzukommen. Darunter fallen zum Beispiel Erblasserschulden, etwa aus Darlehen oder offenen Steuern des Erblassers. Ich helfe Ihnen dabei, wie Sie es vermeiden können mit Ihrem Privatvermögen, auch nach Anfall einer Erbschaft, für die Nachlassverbindlichkeiten des Erblassers aufkommen zu müssen.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

 

Die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht kommen zum Tragen, wenn Sie zu Ihren Lebzeiten, aus gesundheitlichen Gründen Ihren Willen nicht mehr äußern können, während ein Testament erst nach Ihrem Tod seine Wirkung entfaltet.

 

Die Patientenverfügung ist Ihre Vorgabe an den Arzt und das Pflegepersonal, wie im medizinischen und pflegerischen Bereich zu handeln ist, beziehungsweise Entscheidungen getroffen werden sollen, wenn Sie dazu selbst nicht mehr in der Lage sind, Ihre Vorstellungen zu artikulieren.

 

Die Vorsorgevollmacht dient dazu, dass Ihre Wünsche und Vorstellungen auch dann realisiert werden, wenn Sie aufgrund körperlicher Gebrechen nicht mehr in der Lage sein sollten, Ihre Vorstellungen und Wünsche gegenüber anderen Personen geltend zu machen. Sie ist eine Generalvollmacht.

 

Intern und vorher sollte mit dem Bevollmächtigten abgesprochen werden, welche Wünsche und Vorstellungen Sie haben, damit der Bevollmächtigte in Ihrem Sinne handeln kann.

 

Ich habe deshalb einen Leitfaden entwickelt, anhand dessen ich zusammen mit Ihnen festlege, wie Sie sich die Handhabung dieser Vorsorgevollmacht durch Ihren Bevollmächtigten vorstellen.

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